Tai-kien

Gründer
Frederik Jungheim


In den 70er Jahren entwickelte Frederik Jungheim aus verschiedenen Systemen “ sein Tai-Kien Boxen“.
Tai Kien-Boxen ist eine universell einsetzbare Kampfart ohne Einschränkungen oder Beschränkungen. Hierbei wird mit Schlägen, Tritten, Würfen und Halte- Hebel-Würgetechniken gekämpft.
Fortgeschrittene Schüler erlernen das Kämpfen mit verschiedenen Waffen.

Das Tai Kien-Boxen und im Besonderen sein Gründer Frederik Jungheim, waren Vorreiter des heute besser bekannten MMA oder der UFC-Fights.
Es wurden im Tai-Kien lange vor den ersten Ultimate Fighting Championships, Turniere im Freikampf abgehalten, in denen ohne Schutzausrüstung mit Schlägen, Tritten, Würfen und Bodentechniken gekämpft wurde.

Aufgrund der traditionellen Werte sowie den Bezug auf reales kämpfen, wurde im Tai-Kien für dieses kämpfen aus heutiger Sicht, leider nicht die notwendigen Vermarktungsstrategien und Mechanismen in Gang gesetzt, so dass es der breiten Masse nicht so zugänglich und vor allem so werbewirksam wie viele andere Systeme dargestellt und vermarktet wurde.

Im Tai Kien-Boxen wurden immer schon im Standkampf verschiedene Vollkontaktarten in Verbindung mit Griffkampfarten wie z.B: Judo, Ringen, Sambo gelernt und in Vollkontaktkämpfen zum Einsatz gebracht. Und das lange bevor Begriffe wie K 1 oder brasilianisches Jiu-Jitsu den westlichen Markt überschwemmten.

Das Tai-Kien dient in erster Linie der effektiven Selbstverteidigung.
Die Entwicklung von Anfang bis heute ist unaufhörlich, folgend der ureigenen Gesetze der Freiheit, sich täglich neu zu entwickeln.

 

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